Sensibilisierung auf Cyberbetrug

Am Montag 17.06.2019 startete eine interkantonal koordinierte Kampagne zur Prävention von Cyberbetrug. Sie zeigt, wie anders sich Menschen im Internet verhalten im Gegensatz zum realen Leben.

Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) bündeln dabei ihre Kräfte, um die Bevölkerung für die richtigen Verhaltensweisen im Internet zu sensibilisieren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die neue Kampagne betont das unterschiedliche Verhalten der Bürger im realen Leben und im Internet. Die meisten Menschen reagieren nämlich im Internet anders auf bestimmte Situationen als im «echten» Leben. Gewisse Verhaltensweisen führen aber dazu, Opfer von Cyberdelikten zu werden, die sehr gravierende finanzielle und psychologische Folgen haben können.

Diese nationale Koordination ist notwendig, weil Fälle von Cyberkriminalität in den letzten Jahren zugenommen haben. Zwar werden Cyberbetrugsfälle vom Bundesamt für Statistik (BFS) und den Polizeien in der Regel noch nicht separat erfasst. Die nationalen Statistiken 2018 zeigen jedoch einen Anstieg der

Betrugsfälle um 23 Prozent, wobei ein Grossteil dieser Zunahme dem Cyber-Bereich zugeordnet werden kann. Hinzu kommt, dass sich die strafrechtlichen Ermittlungen, die aufgrund der Anzeigen zahlreicher Opfer aufgenommen werden, wegen des internationalen Charakters des Internets oft komplex gestalten. 

Kategorien: Information

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.